Gänsekäule - im Bräter zubereitet |
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Weihnachtsgans zählt zu den traditionellen Rezepten am ersten Weihnachtstag |
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| 1 | Gänsekäule pro Person | Die Gänskäulen mit kaltem Wasser abwaschen, trockentupfen und ablegen. Ringsherum mit Pfeffer und Salz gut einreiben und an den Stellen mit viel Fett, mehrmals einstechen. (Messer/Fonduegabel). Einige Streifen der Schale (nur das Gelbe) und ein paar Orangenfilet-Stücke in einen Bräter legen. Das restliche Obst und Gemüse grob in Walnußgroße Stücke schneiden. Im Bräter etwas Öl erhitzen, die Käulen mit der Hautseite nach unten leicht anbraten, so daß Röststoffe entstehen. Anschließend Zwiebel und Äpfel ebenfalls leicht anbraten. Alles in den Bräter schlichten, die Käulen mit der Hautseite zuerst nach unten auflegen. Mit den Flüssigkeiten aufgießen, mit einem Deckel oder Alufolie abdecken und in den auf 220° C vorgeheizten Ofen (Ober und Unterhitze) auf die zweite Schiene von unten einschieben. Die Flüssigkeit soll die Oberseite der Käulen knapp erreichen, aber nicht ganz bedecken. Sobald die Flüssegkeit beginnt zu sprudeln den Herd auf 200° C runterdrehen. Nach 1,5 Stunden werden die Käulen gewendet, nun ist die Hautseite oben. Nach Bedarf etwas Flüssigkeit nachfüllen. Die Haut mit etwas Zucker bestreuen und mit grobem Salz nachwürzen.
Nun die Käulen mit der Haut nach oben, weitere 1,5 Stunden bei 180-200° C schmoren. Nachdem die Gänsekäulen insgesamt drei Stunden geschmort wurden, wird der Deckel entfernt. Mit einem Schaschlikspieß kann man den Garzustand prüfen. Läßt sich der Spieß an der dicksten Stelle mühelos einstechen und rausziehen (wie bei einer gekochten Kartoffel) ist die Gänsekäule gar. Den Ofen auf 200-220° C stellen, den Deckel abnehmen, die Käulen ohne Abdeckung weitere 20-30 Minuten braten, – um der Haut die gewünschte Bräunung zu verleihen. Dabei bleiben und den Bräunungsgrad kontrollieren. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, Herd abschalten und den Bräter aus dem Ofen nehmen. Käulen entnehmen und warmhalten. Den inhalt des Bräters durch ein Sieb in einen Topf gießen. Ist die Soße zu dünnflüssig, 1-2 EL Speisestärke (Kartoffelstärke, Soßenbinder) mit etwas Soße in einer Tasse verrühren, zur Soße in den Topf gießen und mit einem Schneebesen, zur gewünschten Konsestenz vollenden. Das Ergebnis sind butterweiche zarte Gänsekäulen, bei denen sich das Fleisch leicht vom Knochen löst. Die Haut hat eine schöne Farbe und eine leicht krosse Struktur. P.S.
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| 500 ml | Gänsefond / Gemüsebrühe | ||
| 500 ml | Rotwein (z.B. Merlot) | ||
| 500 ml | Wasser | ||
| 5 Stück | Zwiebeln | ||
| 1 | Apfel | ||
| 1 | Orange | ||
| 2 | Karotten | ||
| 2 | Petersilienwurzeln | ||
| 2 | Streifen Sellerie | ||
| 1 Bund | Beifuß | ||
| 2 | Lorbeerblätter | ||
| 1 TL | Pfefferkörner | ||
| 1 TL | Zucker | ||
| Gewürze | Salz und Pfeffer | ||
| 500 g | Rotkraut | ||
| 2 | Kartoffelklöße pro Person | ||
| Kartoffelstärke | Soßenbinder | ||
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